Wandercamp in der Sächsischen Schweiz

Jetzt, da die Narben an den Füßen verheilt und die vom Rucksack wundgeriebenen Schultern endlich ihre wohlverdiente Entspannungsmassage erhalten haben, wird es Zeit für einen kleinen Bericht zu unserem diesjährigen Elbi-Camp.

Die Naturschutzjugend Dresden machte sich auch im Jahr 2015 in guter, alter Tradition wieder auf den Weg, einen Teil des Elbsandsteingebirges zu Fuß zu erkunden. Diesmal war die linke Elbseite an der Reihe und so wanderten Sonja, Anna, Yane, Tobias, Max, Max und Michael vom 26. bis 28. Juni ein Wochenende lang zusammen durch das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz.

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Zunächst stand der Anstieg von Königstein zum Quirl auf dem Programm. Quirl? Ja, genau Quirl, genau so, wie das Küchengerät, nach welchem dieser sächsische Tafelberg mit der größten Plateaufläche (früher wurde hier sogar Ackerbau betrieben) benannt wurde. Im Diebskeller, der größten Schichtfugenhöhle der Sächsischen Schweiz, wurden dann die Rucksäcke abgestellt, Essen gekocht und nebenbei einige Blaubeeren gesammelt. Während über uns eine Fledermaus ihre Kreise zog, fanden wir, zusammen mit der gerade untergehenden Sonne in den Schlaf.

Ausgeruht und gestärkt führte uns der Weg nun zum Pfaffenstein und zur Barbarine. Dort konnte der Kreativität zunächst einmal freier Lauf gelassen werden, ehe es durch schmale Gänge und das berüchtigte Nadelöhr wieder bergab ging. Gohrisch und Papststein ließen wir rechts liegen und wanderten geradewegs gen Kleinhennersdorfer Stein. Die dortigen Höhlen hatten wir uns als Nachtlager auserkoren. Nach einiger Krakselei und dem zufälligen Auffinden eines dort versteckten Geocaches, machten wir es uns schließlich in der Eishöhle gemütlich.

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Am Sonntag ließen wir es gemütlich angehen und wanderten zunächst zum Kurort Gohrisch, um uns dort mit der Naturpädagogin Daphna Zieschang zu treffen. Mit ihr zusammen erkundeten wir das vielfältige Leben auf einer „Bergwiese“ und bestiegen schließlich noch den Gohrisch, um von dort, bei sommerlichen Temperaturen, die wundervolle Aussicht zu genießen. Die Abschließende Wanderung zurück ins Tal nach Königstein war schließlich nur noch ein Klaks.

Alle waren sich einig, dass die zurückliegenden Tage zwar anstrengend, aber dennoch lehr- und erlebnisreich waren und jeder von uns wohl gerne spätestens im nächsten Jahr wieder zurückkommen wird.

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