Kindercamp "Der Garten für die Sinne"

 

Bei herrlichem Sonnenschein begann am Freitag unser Wochenendcamp „Der Garten für die Sinne“. Thema und Ziel des Camps war es, unsere Beete rund um die Lehmhütten neu zu bepflanzen und den Kindern einen Einblick in die Welt der Pflanzen zu verschaffen. 

Nachdem sich alle Kinder in ihren Hütten eingerichtet hatten, bekamen wir die Möglichkeit, uns durch einige Spiele besser kennen zu lernen und zu einer angenehmen Gruppenharmonie zu gelangen. Hiernach konnten wir gemeinsam trockenes Holz für unser traditionelles Lagerfeuer sammeln und Stöcke, die wir uns anschließend für den Knüppelkuchen zurecht schnitzten.

Am Samstag machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg zur Hofewiese. Das Wetter stand auf unserer Seite und wir konnten in der Wiese einige Spiele spielen und anschließend Kräuter für unser Mittagessen sammeln. Zurück in der Naturschutzstation gab es Salat mit unseren selbst gesammelten Kräutern und dazu vegane Würstchen vom Grill. 

Nachmittags kümmerten wir uns endlich um die Beete. Zuerst befreiten wir alle Beete und die Kräuterspirale vom Unkraut, sammelten Plastikmüll und Steine heraus und gruben alle Beete anschließend fleißig um. Nun konnten wir mit dem Sähen beginnen. Hinter den Hütten pflanzten wir Kartoffeln, Möhren, Rote Beete, Radieschen, Rettich und Erbsen, während wir in den kleinen Beeten zwischen den Hütten Samen von nützlichen und gleichzeitig idyllischen Pflanzen, wie Kapuzinerkresse, Bohnen und Kamille verteilten.Nachdem die etwas anstrengende Arbeit getan war, bekamen die Kinder die Möglichkeit, sich aus recycelten Materialien kleine Windräder zu basteln, um diese später mit nach Hause nehmen zu können. Abends konnten sich die Kinder ihre eigene Pizza belegen.

Nach dem Abendbrot schauten wir uns gemeinsam eine kurze Dokumentation über die konventionelle Schweinezucht, bzw. Massentierhaltung in Deutschland an und erfuhren, wieso es bei den NAJU Veranstaltungen ausschließend vegetarisches Essen gibt.

Am letzten Tag unseres Camps stand zwar das Aufräumen und Putzen an erster Stelle, aber nachdem die Hütten ausgeräumt und sauber waren, durften sich die Kinder noch eine Pflanze zum Mitnehmen präparieren. Nun konnten wir unsere gesammelten Kräuter im Kräuterquark kosten, den es zusammen mit Pellkartoffeln zum Mittagessen gab. Da alle Kinder fleißig beim Putzen und Aufräumen mitgeholfen hatten und auch die Bäder nach kurzer Zeit gründlich geputzt waren, hatten wir im Anschluss – auch ohne Wolfsgrube – noch genügend Zeit für unser traditionelles Schaf-und-Wolf-Spiel, bis die Kinder abgeholt wurden. 

 

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