Bergpfad

Sächsische Schweiz

Abseits ausgetretener Pfade und nur mit dem nötigsten ausgestattet, verbrachten wir ein erlebnisreiches Wochenende in den Schlüchten und auf den Stiegen des Elbsandsteingebirges.

Los ging es am Freitagabend, als uns eine kurze Wanderung von Schmilka bis an den Fuß des Schwarzen Horns führte. Kaum war das Nachtlager aufgeschlagen, erkundeten wir eine nahegelegene Felssturzhöhle und erklommen die Rübezahlstiege, um uns auf die bevorstehenden Routen einzustimmen.

Am nächsten Morgen holte uns das unermütliche Zwitschern des Zilpzalps früher als geplant aus den Schlafsäcken und so machten wir uns dann, frisch gestärkt, auf den Weg. So sonnten wir uns unteranderm auf dem Lehnsteig, durchquerten einen Totholzwald am Reitsteigund machten einen kurzen Abstecher zu den Lorenzsteinen bis wir unser Ziel, den Winterstein errreichten. Unterhalb dieses Felsens, der noch vor 700 Jahren als Festung diente, ließen wir den Tag mit in der Pfanne gebratenen Kartoffelpuffern ausklingen.

Am Sonntagmorgen hieß es gut ausgeschlafen, sich auf den Rückweg zu begeben und dabei nocheinmal die atemberaubende Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz zu genießen. So umrundeten wir das Große Bärenhorn, kamen am Anstieg des Heringslochs etwas außer Atem und durchquerten schließlich noch die Affensteine, ehe wir über die Breite Kluft zur Kleinen Bastei wanderten. Dort ließen wir den Blick über die Elbe schweifen und stiegen dann nach Schmilka hinab um Fähre und Bahn zu erreichen.

Ein durchaus anstrengendes, aber abwechslungsreiches Wochenende, dass allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Sicherheit in guter Erinnerung bleiben wird, ging so seinem Ende entgegen.


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