Kräutercamp 26.04. - 28.04.

Unser Kräutercamp startete Freitag Nachmittag und alle sieben TeilnehmerInnen, unter denen viele neue Gesichter waren, kamen pünktlich auf dem Dachsenberg an. Nach einer kurzen Speed-Dating-Runde zum Kennlernen, entdeckten wir unsere Naturschutzstation. Um noch etwas das schöne Wetter zu genießen, spielten wir in der Wolfsgrube unser Lieblingsspiel „Schaf und Wolf“. Schon bald hatten alle großen Hunger und wir nutzten die Zeit bis zum Abendbrot, um noch etwas trockenes Holz für das Lagerfeuer zu sammeln. Mit gut gefüllten Mägen bauten wir das Lagerfeuer auf und spielten einige Runden "Werwolf", als es ordentlich flackerte. Auch wenn wir am liebsten noch ein paar Stunden gespielt hätten, lagen alle 22:00 Uhr im Bett und schliefen auch bald ein.

Am nächsten Morgen war das wunderbare Wetter vom Vortag in ein kaltes düsteres Regenwetter umgeschlagen und so beschlossen wir nach dem Frühstück den Vormittag gemütlich im Warmen zu verbringen. Wir bauten ausgeklügelte Kartenhäuser und verzierten kleine Schraubgläser, die wir für den nächsten Tag brauchten. 

Vom Mittagessen gut gestärkt und aufgewärmt brachen wir mit unserer Kräuterexpertin Fred, die extra von weit her angereist war, in die Heide auf. Auf dem Weg Richtung Langebrück fanden wir viele uns noch unbekannte Kräuter, von denen wir noch gar nicht wussten wie lecker sie schmeckten. Die auf einer Wiese lockende Schafgarbe brachte uns nasse Schuhe ein, so dass wir uns beim „Eichelhäher-Spiel“ wieder aufwärmten. Jeder bekam fünf Wäscheklammern an die Jacke geklemmt und bis die Spielleiterin stopp rief, mussten alle versuchen so viele Wäscheklammern wie möglich zu ergattern. Zum Abschied zeigte uns Fred noch ein ganz besonders aromatisches Kraut: die Knoblauchrauke. 

Im Gepäck hatten wir Himbeerblätter für den Tee, Knoblauchrauke, Sauerklee und Löwenzahn für den Salat, Brennnesselblätter und Knoblauchrauke für das Mittagessen am Sonntag und Schafgarbe für unser Kräutersalz. Mit den restlichen Nudeln vom Mittag zauberten wir einen sehr leckeren Kräutersalat, der allen beim Abendbrot sehr gut schmeckte. Da der Regen über den Tag draußen alle durchgeweicht hatte, versuchten wir eine halbe Stunde lang ein Feuer zu entzünden, doch das bisschen Glut reichte nicht aus um einen süßen Knüppelteig darüber zu backen. Also machten wir es uns im Speiseraum gemütlich und spielten „Werwolf“ bis es Zeit war ins Bett zu gehen. Da alle sehr erschöpft von der Wanderung waren, schliefen die Kinder schnell ein und auch die Betreuer konnten früh ins Bett gehen.

Sonntag Morgen war im Gegensatz zum Vortag das Frühstück wie geplant um 08:30 Uhr fertig, doch die Kinder lagen alle noch in ihren kuschelig warmen Betten. Draußen war es immer noch kalt und nass und so freuten sich alle über den heißen Kakao zum Frühstück. Nach dem Essen blieben wir gleich sitzen und jeder bekam eine Schüssel mit Kräutern. Diese wurden mit den Fingern zerbröselt und in das Glas was sich jeder zurecht gemacht hatte geschüttet. Zum Schluss füllten wir die Gläser mit Salz auf, verschlossen sie und schüttelten dann kräftig um den Inhalt gut zu vermischen - fertig war das Kräutersalz. Zum Mittagsessen gab es Kräuterpfannkuchen mit Quark und Käse und schon beim Zubereiten des grünen Teiges bekamen die Kinder große Augen und beim Essen wurden die Pfannkuchen fast alle, es blieben noch genau so viele übrig, dass sich jeder noch einen für Zuhause einpacken konnte. Nach dem Aufräumen blieb noch etwas Zeit für ein Abschlussspiel und da sich alle „Schaf und Wolf wünschten, machten wir uns für eine letzte Runde zur Wolfsgrube auf.

 

Sinah

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