Tierspurensuche 19.2.

Endlich war es wieder soweit: unsere Nachmittagsaktion „Selbstgemacht“ ging in die zweite Runde. Thema waren diesmal Tierspuren.Um diese zu entdecken, gingen wir gemeinsam in den verschneiten Prießnitzgrund. Dort angekommen bekamen zunächst alle eine kleine Übersicht zu den Spuren, die man in Dresden und Umgebung häufiger zu Gesicht bekommt – einige waren zumindest leicht identifizierbar. Ausgerüstet mit der Übersicht, einem Stift und jeder Menge Neugier, begaben wir uns auf die Suche. Die mit Abstand am häufigsten anzutreffenden Tierspuren waren die von Hunden. Mit geschulten Augen fanden wir aber auch Hasen-, Fuchs- und Wildschweinspuren. Zudem entdeckten wir den Unterschlupf eines Marders, dessen Geruch uns kräftig in die Nase stieg. Leider fanden wir nicht nur menschliche Fußspuren sondern auch jede Menge für die Natur unverdauliche Reste - sogar Töpfe, Zeltplanen und Verpackungen. Auf dem Rückweg versuchten wir eine gut erhaltene Hundespur in Gips zu verewigen. Um die Wartezeit, in der der Gips trocknen musste, zu überbrücken, musste jeder ein für ihn erdachtes Tier erraten – Libelle, Dachs und Regenwurm stellten sich dabei als besonders schwierig heraus. Nach einer viertel Stunde mussten wir leider feststellen, dass der Gips bei diesen Temperaturen nur sehr langsam fest wird. Also traten wir endgültig den Rückweg mit Schneeballschlacht und weiterem Tiereraten an.

 

 

 

 Pascal


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