Umweltdetektive

 

Alle zwei Wochen sind Deine Neugier und Dein Forschergeist in Sachen Umwelt- und Naturschutz gefragt! Wir gehen mit Dir gemeinsam verschiedenen Naturphänomenen, aber auch aktuellen Umweltproblemen auf den Grund und werden aktiv! Bei jedem Treffen gibt es etwas Neues zu entdecken.

Auch nach einer kleinen Winterpause soll es wieder auf Entdeckungsreise gehen. 

Bitte vorher anmelden unter foej.dresden@naju-sachsen.de

 


Geheimnisvolle Pflanzen

Dieses Mal starteten wir zu dem Thema Pflanzen in den Prießnitzgrund. Wir legten einen kurzen Stopp im Alaunpark ein, um dort ein paar Runden "Bäumchen wechsel dich" zu spielen. Dann ging es ab in den Wald, wo wir nach bekannten Pflanzen suchten und dabei die Knoblauchrauke probierten um zu schmecken, woher sie ihren Namen hat. Als wir alle Pflanzen, die wir kannten gesehen hatten, versuchten wir, noch einige andere zu bestimmen.
Die größten Pflanzen, die uns im Prießnitzgrund begegneten, waren natürlich Bäume. Deshalb spielte wir das "Baum-fühl-Spiel". Bei diesem Spiel werden Paare gebildet, von denen einer die Augen verbunden bekommt. Der andere führt den Nichtssehenden zu einen Baum, den er dann erfühlen muss. Anschließend wird er zum Startpunkt zurück geführt, wird von der Augenbinde befreit und muss dann versuchen, den Baum wieder zu finden.
Auf dem Rückweg teilten wir uns in zwei Gruppen auf, von denen jede ein Rechteck mit Stöcken legte und einige Gegenstände des Waldes in diesem Rechteck plazierte. Es wurde getauscht und jede Gruppe konnte nach belieben in dem Rechteck der anderen etwas verändern. Die Gruppe, die es gebaut hatte musste anschließend harrausfinden, was verändert wurde.

 


Bienen

Tierische Helfer

Um uns hautnah mit diesen wundervollen Tieren zu befassen, legten wir diese Woche einen etwas längeren Fußmarsch bis zur Freien Alternativschule zurück. Dort angekommen erfuhren wir, wieso es auf dem Schulgelände Bienenkästen mit so großen Bienenvölkern gibt und dass sich dort auch eine Bienen-AG gegründet hat.
Wir bekamen Imker-Schutzanzüge, um mögliche Bienenstiche vorzubeugen. Nun durften wir in die Bienenkästen hineinsehen und den fleißigen Insekten bei der Arbeit zusehen. Wir bekamen außerdem einiges über das Leben und die Arbeit der Bienen erklärt und erfuhren z.B., dass Helferbienen nur wenige Wochen leben und sich dann zum Sterben in die Natur zurück ziehen.

Nachdem wir unseren Wissensdurst über diese tollen Insekten gestillt hatten, machten wir uns auf den Rückweg zum NAJU-Büro, wo wir im kleinen Kreis noch ein Abschlussspiel spielten, bei dem unser gutes Gehör gefragt war.

Alles in allem war es ein super spannender Nachmittag.


Unsere Radtour

die ins Wasser gefallen ist

Da das Wetter uns schon einige wunderschöne warme Tage geschenkt hatte, wollten wir dieses Mal mit unseren Rädern eine Exkursion zum Priesnitzwasserfall machen. Uns wurde jedoch bereits am Morgen bewusst, dass unser Ausflug wortwörtlich ins Wasser fallen wird, da es in Strömen regnete und das Wetter sich im Laufe des Tages auch nicht mehr ändern sollte.

Da es bei den Umweltdetektiven aber immer eine Schlecht-Wetter-Option gibt, machten wir uns einen gemütlichen Nachmittag in unserem Umweltbüro. Wir spielten Umwelt-Memory, lösten Kreuzworträtsel, bastelten Fledermäuse und schrieben auch eine Wolfs-Geschichte für den Wettbewerb zum Tag des Wolfes. Außerdem schauten wir uns gemeinsam eine kurze, aber spannende Dokumentation über die gefährlichsten und trickreichsten Waffen einiger Tiere an.


Leckeres und Nützliches

im Botanischen Garten

An diesem Dienstag ging es mal ganz woanders hin: in den Botanischen Garten. Als wir uns nach einer ereignislosen Bahnfahrt durch die Büsche der Gläsernen Manufaktur geschlagen hatten, ging es erst einmal auf eine Weltreise. Zu erst in die Tropen von Mittel- und Südamerika, wo eine ganz besondere Orchidee wächst. Die Früchte dieser Blume findet man unter anderem in Vanilleeis, Vanillewaffeln und Vanillepudding. Als wir uns satt gerochen hatten ging es weiter. Wir kamen zu einem Baum, ohne den es zu Ostern keine Schokoladen-Osterhasen und zu Weihnachten keine Schokoladen-Weihnachtsmänner gäbe. Nachdem wir alle das Endprodukt gekostet hatten, liefen wir über das Gelände zu einem anderen Teil des tropischen Regenwaldes, wo wir mit einer gummiartigen Substanz Bekanntschaft machten: Dem Kautschuk, den man auch essen kann. Wir stellten fest, dass die Konsistenz dieses Gummis dieselbe war, wie die eines normalen Kaugummis, den man im Supermarkt kaufen kann.

Wir verließen die Regenwälder und begaben uns in den Pazifikraum. Dort gab es eine Palme, deren Früchte man ebenfalls essen kann. Allerdings sahen ihre Bananen viel kleiner aus als die, die wir sonst so kennen. Wir erfuhren, dass sie im Laufe der Jahre so gezüchtet wurden, dass sie nun mehr Fruchtfleisch und weniger Kerne enthält. Quer durch das Gewächshaus ging es rüber in den Süden Asiens zu den Reisfeldern. Dort erfuhren wir einiges über den Reisanbau und die verschiedenen Reissorten.

Anschließend konnten wir uns noch die Tierwelt des Botanischen Gartens ansehen und es blieb am Ende sogar noch etwas Zeit für einige Runden Verstecken, bevor wir uns mit einem kleinen Umweg über das Kakteen-Haus, auf den Rückweg zum Büro machten.


Erlebter Frühling

Am 31.03. wollten wir den Frühling erleben und dazu den Habicht näher kennen lernen. Wir nutzten das gute Wetter, um in den Alaunpark zu gehen. Der auffrischende Wind ermöglichte uns, einmal wie ein Habicht zu fliegen. Leider schafften wir es trotz aller Mühen nicht, länger als eine, höchstens zwei Sekunden in der Luft zu bleiben. Nun versuchten wir, wie ein Habicht zu hören. Mit verbundenen Augen musste einer unserer Detektive es schaffen, das Geschrei seiner Kinder aus dem vieler anderer heraus zu hören und sie zu finden. Durch den Wind wurde dies allerdings erschwert und die Umweltdetektive, welche die Habichtkinder mimten, mussten dagegen anschreien.
Eine Gewitterfront hielt uns leider an, zurück ins Büro zu gehen. Wir wurden auf dem Rückweg vom Hagel überrascht und musste schnellen fußes ins Büro fliehen. Endlich im Trockenen angekommen malten und bastelten wir individuelle Habichtsmasken, wobei viele interessante Ideen zustande kamen.
Nachdem wir ein kleines Brettspiel zum Thema Frühling gespielt hatten, blieb am Ende noch etwas Zeit zum Kickern.


Energiever- und entsorgung

Nach einer entspannten Begrüßungsrunde machten wir uns auf in Richtung Alaunpark, wo wir erst einmal einige wesentliche Dinge über das Thema Energie und Atomkraft austauschten. Wir erfuhren, wie so ein Atomkraftwerk funktioniert und was Radioaktivität ist. Dazu spielten wir mit viel Elan das Fangen-Spiel „Kontaminiert“, bei welchem radioaktiv-verseuchte Fische von anderen Fischen gefressen wurden, die dadurch ebenfalls kontaminiert wurden.

Nachdem wir uns ausgetobt hatten, redeten wir über den Atommüll und die Entsorgung. Wir erfuhren viel über das Atommülllager Gorleben und dass es in Deutschland bis heute noch kein richtiges Endlager für den ganzen Atommüll, den wir produzieren gibt. Da sehr viele Menschen gegen Atomkraft und natürlich auch gegen die Atommülltransporte sind, blockieren sie am Tag X die Gleise und Straßen, wo die Castoren lang fahren werden. Wir spielten also das Spiel „Tag X“, bei dem wir versuchten, den Castor zu blockieren – leider kamen sofort die Polizisten, die uns im Blockadesitz von der Strecke weg trugen.

Zurück im Büro schauten wir uns einige Kurzfilme zum Thema Atommüll-Lager an. Anschließend gab es eine sehr Interessante PowerPoint Präsentation zum Thema Erneuerbare Energien. Uns wurde bewusst, wie viele Alternativen es zum Atomstrom gibt und dass man auch ausreichend Energie gewinnen kann, ohne der Umwelt zu schaden.


Abfallwirtschaft

Verschwendung unserer Lebensmittel

Wir starteten gemeinsam in Richtung Alaunpark. Dort angekommen begannen wir mit einem Staffellauf unter dem Gesichtspunkt "Wohin kommt welcher Müll?". Zur unserer Freude und der der Umweltdetektive, kannten einige sich bereits sehr gut mit der Mülltrennung aus. Nachdem wir einige Unstimmigkeiten über die Entsorgung bestimmter Artikel geklärt hatten, spielten wir eine Runde "Feuer-Wasser-Sand", bzw. "Biotonne-Grünerpunkt-Papier- und Restmüll". Da die Umweltdetektive nun immernoch nicht ausgepowert waren, spielten wir noch einige Runden "Wenn der Kaiser durchs Land zieht...". Dann ging es mit einer neuen Mission wieder zurück in die Neustadt: Wir wollten wissen, was die Bäckereien mit den Broten und Brötchen machen, die am Ende das Tages übrig bleiben. Da uns nur ein Bäcker (Tag2) Auskunft geben wollte, gingen wir noch in den Bioladen "Grüntal" und erkundigten uns dort. Da wir nun einige Informationen gesammelt hatten, kehrten wir zurück ins Büro, um uns dort eine kurze Dokumentation anzusehen. Wir erfuhren einiges über einen Flaschensammler, der sich mit dem Pfand seine Rente aufbessert und eine Familie, die sich von weggeworfenen Lebensmitteln ernährt. Anschließend unterhielten wir uns über das Wegwerfen von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. Nach einer Runde Müll-Memori und einem Film mit der Maus über die Müllentsorgung war wieder ein Treffen der Umweltdetektive zu Ende.


Reptilien im Jugendökohaus

Der Tag zum Thema Reptilien lief etwas anders ab, als unsere vorherigen Treffen. Wir fuhren mit der Bahn zum Großen Garten, um dort dem Jugend-Ökohaus einen Besuch abzustatten.

Dort angekommen erfuhren wir von Uwe, wie sich Tiere tarnen und auf welche Art und Weise sie andere Lebewesen täuschen können. Hiezu zeigte er uns einige Bilder, auf denen die Kinder verschiedene Tiere entdecken konnten. Auch wenn dieser Teil bei den Kindern schon großen Interesse weckte, konnte nichts den zweiten Teil toppen: Wir wechselten den Raum und betraten die Terarienwelt des Jugend-Ökohauses. Dort wurde erst einmal das hauseigene Chamäleon gefüttert. Nun konnten unsere Umweltdetektive Schlangen, einen Skink, eine Schildkröte und einen Gecko berühren und sich diese Tiere aus nächster Nähe ansehen. Aber damit noch nicht genug: Auch die Vogelspinnen wurden begutachtet und so mancher Detektiv drückte sich an den Terarienscheiben die Nase platt, um die Spinnen trotz ihrer Tarnung entdecken zu können. Nachdem das Programm beendet war machten wir uns auf den Rückweg und verpassten leider um haaresbreite unsere Bahn.  Wir nutzten die Warte-Zeit um uns durch Fangspiele noch etwas auszupowern. Im Umweltbüro angekommen gab es noch eine kurze Auswertungsrunde zum Ausflugs.


Tiere im Winter

Was machen unsere heimischen Tiere im Winter, wie sind ihre Überlebensstrategien, welche halten Winterschlaf und welche nicht uns machen sie, wenn sie keinen Winterschlaf machen?

Mit diesen Fragen brachen wir, nach einer kleinen Runde wo jeder was von seinem Tag erzählte, in den Alaunpark auf. Dort angekommen gab es erst mal eine kurze Schneeballschlacht mit den restlichen Spuren des Winters. Dann lernten wir wie schwierig es für ein Eichhörnchen ist, wenn seine Nüsse von anderen stibitzt werden, wobei die meisten sehr ins schwitzen kamen. Also machten wir etwas ruhigeres. Ein Quiz zu Tieren im Winter, wo man sich den Antworten zu ordnen musste. Die meisten Fragen wurden spielend gemeistert, dennoch gab es bei einigen auch Aha-Effekte. Nach den vielen Fragen wurde noch ausgiebig gespielt bis es dunkel wurde und wir uns auf den Rückweg machten.

Im Büro suchten wir dann gemeinsam Spuren mit hilfe von Fußabdrücken, wobei diese Suche von Erfolg gekrönnt war. Zum Abschluss überlegten wir uns noch gemeinsam Themen, für die nächsten Umweltdetektive.


Kritischer Konsum

Nach einigen Spielen im Albertpark machten wir uns auf den Weg in den nächstgelegenen Supermarkt. Dort fragten wir uns: Was für Obst und Gemüse gibt es eigentlich in unseren Supermärkten? Woher kommt es? Was wächst in unserer Region und zu welcher Jahreszeit? Zurück im Büro konnten wir unser gerade erworbenes Wissen in einer Runde „Wer wird Millionär" vertiefen. Obwohl beide Teams es mit Hilfe von Jokern bis zur Millionenfrage schafften und diese richtig beantworteten, gab es leider trotzdem keine Million Euro. Dafür jedoch Material zum Basteln und genug Zeit für eine Runde Verstecken im Dunkeln in unserem Garten.


Einkehr für Insekten

Insektenhotel selber bauen

Welche Tiere sind nun Insekten und welche nicht? Mit dieser Frage beschäftigten wir uns in der Dresdener Heide, als wir Insekten für unsere Becherlupen sammeln wollten. Wir fanden Tausendfüßler und Regenwürmer, welche allerdings keine Insekten sind. Bald merkten wir, dass die Tiere, die wirklich zu den Insekten zählen, bereits in der Winterstarre waren und wir sie deshalb nicht zu Gesicht bekommen konnten.

Zurück im Büro bauten wir aus Tontöpfen kleine Insektenhotels um Fliegen, Wespen, Käfern und Bienen nach der kalten Jahreszeit einen Unterschlupf zu bieten. Anschließend spielten wir das Spiel "Bienenkorb", bei dem wir noch eine Menge Spaß hatten. Zuvor hatten wir uns im Albertpark durch ein Bewegungs-Quiz zum Thema Insekten ordentlich ausgetobt.


In Windeseile

Auf den Schwingen des Windes

Unser erstes Treffen nach den Herbstferien begann mit einer Bastelstunde, in der jedes Kind einen eigenen Drachen basteln konnte. Nebenbei trugen wir unser Wissen über den Wind zusammen und erfuhren anhand einer Skizze wie er entsteht. Als jeder Drache flugbereit war, machten wir uns auf den Weg zur Elbe. Hier mussten wir allerdings mit ein paar wenigen Windböen auskommen, da es schon zu dämmern begonnen hatte und der sonst so starke Seewind nachließ. Mit unserem neuen Wissen kamen wir zu der Erkenntnis, dass die Luft über dem Land nicht mehr von der Sonne erwärmt wurde und es deshalb nur noch eine geringe Luftzirkulation zwischen den unterschiedlichen Luftdruckgebieten gab.

Um die Dunkelheit nun sinnvoll zu nutzen, spielten wir noch zwei Versteck-Spiele, bevor wir wieder zum Büro zurück gingen, wo wir uns durch das "Windkind-Spiel" spielerisch mit dem Wind auseinandersetzten.


Schwammerltunke?

Heimische Pilze unter der Lupe

Was ist eigentlich an Pilzen so besonders und wie viele verschiedene Pilzarten gibt es in Deutschland? Um den Kindern auf diesem Gebiet auch etwas Expertenwissen zu vermitteln, begleitete uns am letzten Dienstag vor den Herbstferien Stefan Zinke als Mykologe in die Heide. Zwischen dem bunten Herbstlaub und an vielen Baumstüpfen entdeckten wir ganz unterschiedliche Arten von Pilzen. Hochmotiviert und interessiert erfuhren die Kinder einiges zur Bestimmung und zum Wachstum der Pilze. Um das Erlernte nun spielerisch zu überprüfen machten wir anschließend einen Pilz-Bestimmungs-Staffellauf, bei dem die Kinder fast alle ausgewählten Pilzarten benennen konnten.


Auf in den Süden

Zugvögel unterwegs

Bei unserem letzten Treffen begannen wir mit einem Vogel-Spinne-Floh-Spiel, bei welchem wir uns vor unserem jeweiligen Feind so schnell wie möglich in Sicherheit bringen mussten. Wir trugen gemeinsam unser Wissen über das Verhalten der Zugvögel zusammen und ordneten Vogelbilder mithilfe ihres Nahrungsplans Zug- und Standvögeln zu. Wir erfuhren auch, dass es durch die legale und illegale Vogeljagd viele Vögel nicht in den Süden und zurück schaffen und stellten diese Gefahr durch ein Spiel nach, bei welchem die Zugvögel von den Vogelfängern gefangen und -  wenn sie Glück hatten - durch Vogelschützer wieder befreit wurden. Im NAJU Büro lösten wir hinterher kleine Kreuzworträtsel und bastelten Origami-Kraniche.


Überflieger

Den Fledermäusen auf der Spur

Bei unserem ersten Treffen im neuen Schuljahr beschäftigten wir uns mit der Welt der Fledermäuse. Am Elbufer sammelten wir bekannte und neue Informationen zu den Tieren, die von vielen auch als Vampir bezeichnet werden. Eine besondere Rolle spielten für uns die vom Menschen geschaffenen Gefahren, durch welche einige Fledermausarten bedroht sind. Um uns in die Lage der Fledertiere hinein zuversetzen, spielten wir "Windrat und Fledermaus", wobei wir versuchen mussten, den Windrädern auszuweichen. Um unser erlerntes Wissen zu testen lösten wir anschließend ein Kreuzworträtsel und spielten ein Fledermaus-Quiz-Spiel, bei dem wir schnell ans Ziel gelangten.


Dem Wolf auf der Spur

Diesmal waren wir bei unserem Treffen den Wölfen ganz dicht auf der Spur. Nachdem wir gemeinsam das Wolfsheulen trainiert hatten, mussten wir als Hütehunde das ein oder andere mal unsere Schafsherde vor hungrigen Wölfen schützen und uns bei der Partnersuche ganz auf unser Gehör verlassen. Dass es in Deutschland seit ein paar Jahren wieder frei lebende Wölfe gibt ist ja gemeinhin bekannt, aber in der Heide entdeckten wir dann tatsächlich auch Pfotenabdrücke, die denen eines Wolfes zum verwechseln ähnlich sahen - wer weiß, vielleicht hat es eine Wolfsfamilie ja mittlerweile bis zu uns nach Dresden geschafft!? Da man vor Wölfen jedoch keine Angst haben muss, hielt uns dieser Fund nicht davon ab, in der Prießnitz zu planschen, die Gegend nach weiteren Spuren zu abzusuchen und laut- und rennstark bei einem Wolfsquiz unser Wissen zu diesen scheuen Tieren zu testen. Ahuuuuu!


Was ist eigentlich Klima?

Bewaffnet mit Thermometer, Solar-Autos und Klimakoffern zogen wir los in Richtung Alaunpark und von dort aus weiter in die Heide. Die Solar-Autos lieferten sich ein hitziges Rennen auf dem Parkweg, bei dem einer der Sonnen-Flitzer mit deutlichem Vorsprung das Ziel erreichte. In der Heide testeten wir die Wasser- und Luftqualität und waren begeistert von den tollen Werten des Prießnitz-Wassers! Zwischendurch blieb natürlich auch Zeit für Toben und Spielen an Land und im Wasser. Wir schlitterten auf der „Sand-Rutsche“ den Hügel hinunter und beim Pantomime spielen mit Begriffen zum Thema Klima zeigte sich die Kreativität der Umweltdetektive. Versucht doch selbst einmal „Wirbelsturm“ oder „Eiszeit“ pantomimisch darzustellen!


Die Welt unter unseren Füßen

Was tun bei einer gefühlten Außentemperatur von 36°C? Auf in die Heide und ein lauschiges Plätzchen an der Prießnitz gesucht. Gesagt, getan. Bei diesem herrlichen Wetter ließen sich prima barfuß die unterschiedlichen Böden ertasten. Dank unseren Experiments wissen wir jetzt, dass nicht jeder Boden auch ein guter Wasserfilter ist. Es blieb noch genügend Zeit, um uns in die Fluten der Prießnitz zu stürzen und Wassertiere zu beobachten sowie Sandburgen und Dämme zu bauen.

Tipp: Zum Filtern von Wasser eignet sich Waldboden oder Gartenboden ganz gut, dagegen ist von Sand eher abzuraten. Warum? Probiert es aus und schaut euch beide Böden genau an.

 


Schuhe aus Zeitungspapier selbstgemacht

 

Nachdem wir, nass bis auf die Socken, vor dem Gewitter ins Büro geflüchtet sind, haben wir uns bei einem Tässchen heißem Tee überlegt, was man alles aus Müll machen kann. Auch wenn, die gebastelten Sandalen aus alten Zeitungen eigentlich für heißen Tage gedacht waren, erfüllten sie nach ihrer Fertigstellung einen super Dienst, in dem sie us trockene Füße schenkten. Kickern lässt sich damit auch super.

 

 

 

 


Wildkräuter, die schmecken

Tour an die Elbwiesen am 13.05.

„Kann man alles essen was hier wächst?“. Diese Frage galt es bei der Pirsch über die Elbwiesen auf der Suche nach essbaren Kräutern zu klären. Nach getaner Sammelei blieb noch Zeit, um die Steine-Schnipps-Künste an der Elbe zu verbessern und sich gegenseitig Tipps zu geben.

„Und was machen wir jetzt mit den Kräutern?“ Mit unseren gut gefüllten Beuteln ging es zurück zum NAJU-Büro, um uns Speiss und Trank zuzubereiten. Am Ende des Tages waren alle gestärkt mit neuem Kräuterwissen und unserem leckeren selbstgemachten Kräutertee, Brot mit Kräuterquark und Kräuterrüherei.


Der Wald und seine Bewohner

Ausflug in den Prießnitzgrund

Bei einem Rundgang durch die Dresdner Heide entdeckten wir neben Ameisenstraßen und Turbo- Forellen in der Prießnitz auch die Lebensräume von Käfern, Spinnen und anderen Insekten im Totholz sowie einen Buntspecht, der auf Nistplatzsuche war.

 

Mit Hilfe einer vollen Wasserflasche und Strohhalmen mit einer Gesamtlänge von 3m konnten wir nachempfinden, wie das Wasser aus dem Boden durch die Wurzeln und dem Leitgewebe bis in die Blätter von Bäumen und Pflanzen gelangt.

 


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