Aktiventreffen

Jeden dritten Dienstag im Monat um 18 Uhr laden wir interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zu uns ins Jugendumweltbüro ein. Jedes Treffen steht unter einem anderen Motto - ob Debatte, Bau-Workshop oder Fach-Vortrag -  unsere Aktiventreffen bieten ein interaktives Programm. Komm gern vorbei und bereite mit uns gemeinsame Projekte vor, tausch dich zu umweltrelevanten Themen aus und plane nächste Naturschutzeinsätze.


Rechtsextreme im Naturschutz - (k)ein Problem?

Aktiventreffen im März

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Umwelt, Natur, Heimat, "gebietsfremde" Arten: Rechtsextreme Kreise entdecken den Naturschutz und nutzen ihn für ihre Propaganda.

Wir schauen uns Themen, Akteure und Strategien an und diskutieren über mögliche Gegenstrategien.
Dazu laden wir euch wieder herzlich zu unserem Aktiventreffen am 20. März um 18:00 ins NAJU Büro (Kamenzer Str. 7, 01099 Dresden) ein.

Wir freuen uns auf euch!


Rückblick auf vergangene Aktiventreffen

 


Sollen Wölfe in Sachsen zum Abschuss freigegeben werden?

Aktiventreffen im Januar

Vierzehn Wolfsrudel und vier Paare leben derzeit in Sachsen. Da sich in letzter Zeit die Meldungen von durch Wölfe getöteten Nutztieren häufen (106 im Jahr 2017) und damit einhergehend verstärkt über einen Abschuss dieser seit 2000 bei uns wieder heimischen Tierart gestritten wird, haben wir dies zum Anlass genommen, diesem Thema ein Aktiventreffen zu widmen.
Im Rahmen der Debattenform „Jugend debattiert“ stellten wir uns die provokante Frage:

Sollen Wölfe in Sachsen (wieder) zum Abschuss freigegeben werden?

Unser ehemaliges Vorstandsmitglied Michael Rammler, unser Bundesfreiwilliger Jakob Weigend, der als Sohn eines Bio-Schäfers auch persönlich von diesem Thema betroffen ist, auf der Pro-Seite, sowie unsere FÖJler Elise Wiechmann und Hermann Winkler als Contra-Redner diskutierten vor einem Dutzend interessierter Zuhörer.
Im Zentrum standen dabei die Fragen:

Sind die bisherigen Schutzmaßnahmen, sowie die finanzielle Unterstützung für Landwirte und Schäfer ausreichend?
Sind Wölfe eine Konkurrenz für Jäger oder sollten doch eher Abschussquoten in Wolfsgebieten entsprechend angepasst werden?
Wieviel Raum geben wir Wildtieren in unserer Kulturlandschaft?
Welche Alternativen gibt es zum Abschuss?

Unabhängig obiger Fragen ist aber auch klar, dass bisher über 20 Wölfe illegal abgeschossen wurden und dutzende durch den Autoverkehr ums Leben kamen. Auch eine Gefahr für den Menschen stellen Wölfe bei genauer Betrachtung kaum dar, ordnet man die Zahl der Wolfsangriffe richtig ein. So werden beispielsweise laut Statistik der Polizei Sachsen bis zu 40 Kinder pro Jahr durch Hundebisse schwer verletzt. Deutschlandweit werden jährlich mehr als 10.000 Menschen wegen Hundebissen ärztlich behandelt.
Dennoch gilt es Probleme nicht kleinzureden und die Sorgen der Menschen in Wolfsgebieten ernst zu nehmen, darin waren sich alle Anwesenden einig. Wölfe sind Raubtiere und sollen daher nicht gefüttert werden.

Weitere Informationen zum Umgang mit Wölfen gibt es hier.


Auch wir wollen unseren Beitrag leisten und werden daher anregen, in Form eines Arbeitseinsatzes Schäfer beim Bau von Zäunen zu unterstützen

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