Satzung

des Naturschutzbund Deutschland (NABU)

Ortsgruppe Dresden - Neustadt

§ 1      Name, Sitz

(1)     Der Verein führt den Namen "Naturschutzbund Deutschland (NABU), Ortsgruppe Dresden-Neustadt".

(2)     Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz "e.V."

(3)     Der Sitz des Vereins ist Dresden.

§ 2      Bindung an den Gesamtverein

(1)     Die NABU-Gruppe ist eine regionale Untergliederung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Landesverband Sachsen e. V., im Folgenden auch Landesverband genannt.

(2)     Die Satzung der NABU-Gruppe darf weder im Widerspruch zur Satzung des Landesverbandes noch des Bundesverbandes stehen.

(3)     Soweit diese Satzung nicht besondere Bestimmungen enthält, gelten die Bestimmungen der Satzung des Landesverbandes.

§ 3      Zweck

(1)     Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung von Kindern und Jugendlichen in den Gebieten des Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes, sowie die Durchführung von angewandter Wissenschaft und Forschung.

(2)     Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch

  • (a)   Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen außerschulischer Jugendarbeit mit naturkundlichen und kulturellen Bildungsinhalten;
  • (b)   Erforschung von Flora und Fauna sowie Biotop- und Ökosystemanalyse;
  • (c)   Beratung zu Fragen des Naturschutzes, insbesondere unter Jugendlichen;
  • (d)   öffentliches Vertreten und Verbreiten der Ziele des Naturschutzes;
  • (e)   Mitarbeit beim Landschafts-, Biotop- und Artenschutz in- und außerhalb von Schutzgebieten;
  • (f)    Mitarbeit bei der Einrichtung, Pflege und Betreuung von Landschaftsschutzgebieten, Naturschutzgebieten, Naturdenkmalen und anderen schützenswerten Landschaftsteilen;
  • (g)   Zusammenarbeit mit Körperschaften und Personen, die Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz sowie Ökosystem- oder Artenforschung betreiben.

(3)     Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts" Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4      Aufwendungsersatz und Vergütungen

(1)     Ohne besondere Vereinbarung ist jede Tätigkeit im Naturschutzbund Deutschland (NABU) unentgeltlich.

(2)     Angemessene Aufwendungen, die bei ehrenamtlicher Tätigkeit entstanden sind, werden bei Nachweis oder Glaubhaftmachung ihrer Höhe erstattet.

(3)     Über pauschalen Aufwendungsersatz und Vergütung für Vorstandstätigkeit entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5      Geschäftsjahr und Rechnungswesen

(1)     Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(2)     Das Kassen- und Rechnungswesen obliegt dem Schatzmeister.

(3)     Die Jahresrechnung wird durch die gewählten Kassenprüfer geprüft. Eine Kassenprüfung durch den Vorstand des Landesverbandes oder dessen Beauftragte ist jederzeit zulässig.

(4)     Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen.

§ 6      Mitgliedschaft

(1)     Mitglieder der NABU-Gruppe können natürliche und juristische Personen sowie nicht eingetragene Vereine werden. Juristische Personen und nicht eingetragene Vereine jedoch nur, wenn sie lediglich lokal tätig sind.

(2)     Über den schriftlich zu stellenden Antrag auf Aufnahme entscheidet der Vorstand der NABU-Gruppe oder der Vorstand einer höherrangigen Organisationsstufe. Die Mitgliedschaft wird erst mit der Aushändigung des Mitgliedsausweises durch den Bundesverband rechtswirksam.

(3)     Die Mitgliedschaft endet durch Tot, Austritt oder Ausschluss.

(4)     Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.

§ 7      Beiträge

(1)     Beiträge werden vom Bundesverband beschlossen und sind diesem geschuldet.

§ 8      Organe des Vereins

(1)     Organe der NABU-Gruppe sind

  • (a)   die Mitgliederversammlung,
  • (b)   der Vorstand
  • (c)   der Erweiterte Vorstand.

§ 9      Mitgliederversammlung

(1)     Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

(2)     Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 1/10 der direkt zugeordneten NABU Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

(3)     Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Bei Anträgen zur Satzungsänderung ist der vorgeschlagene Text in Gegenüberstellung zum bisherigen Text mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt zu geben.

(4)     Insbesondere bestellt sie den Vorstand, nimmt dessen Berichte entgegen und befindet über seine Entlastung.

(5)     Die Mitgliederversammlung wählt für ein Jahr einen Kassenprüfer.

(6)     Delegierte zur Landesvertreterversammlung sind jährlich zu wählen. Ein entsprechendes Protokoll ist dem Landesvorstand unverzüglich vorzulegen.

(7)     Zu Vorstandswahlen ist der Vorstand des Landesverbandes einzuladen.

(8)     Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vor-sitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Schriftführer wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

(9)     Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(10)  Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(11)  Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

§ 10   Vorstand

(1)     Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus

  • (a)   dem Vorsitzenden,
  • (b)   dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden,
  • (c)   dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden,
  • (d)   dem Schatzmeister,
  • (e)   mindestens einem Beisitzer.

(2)     Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.

(3)     Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.

(4)     Der Vorstand ist bei Anwesenheit der Hälfte seiner Mitglieder beschlussfähig. Die Mitteilung einer Tagesordnung ist nicht erforderlich. In dringenden Fällen können Beschlüsse auch im schriftlichen Umlaufverfahren, telefonisch oder elektronisch gefasst werden. Derartige Beschlüsse bedürfen der Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder und sind nur wirksam, wenn kein Mitglied dem Verfahren widerspricht.

(5)     Bei Unterbesetzung bleibt der Vorstand beschlussfähig. Es besteht die Möglichkeit ausgeschiedene oder nicht besetzte Plätze im Vorstand für den Rest der Amtsdauer mit, durch den Vorstand gewählten Personen zu besetzen.

(6)     Er bleibt nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.

(7)     Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und vollzieht die rechtswirksamen Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

(8)     Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung und erstattet ihr Bericht.

§ 11   Erweiterte Vorstand

(1)     Mitglieder des Erweiterten Vorstandes können vom Vorstand berufen und mit zeitlich begrenzten Kompetenzen ausgestattet werden. Ausgenommen von diesen ist das Stimmrecht auf Vorstandssitzungen.

§ 12   Allgemeine Bestimmungen

(1)     Für den Ausschluss eines Mitgliedes ist der Landesvorstand zuständig.

(2)     Der Jahresbeitrag wird von der Bundesgeschäftsstelle erhoben, die die von der Vertreterversammlung des Landesverbandes festgesetzte Zuwendung an die NABU-Gruppe überweist.

(3)     Wenn die Versammlung nichts anderes beschließt, bestimmt der Versammlungsleiter das Abstimmungs- und Wahlverfahren. Sammelabstimmungen sind zulässig. Es gilt die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Geheime Abstimmung kann mit einem Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Bei einmal wiederholter Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

(4)     Über alle Sitzungen und Versammlungen sind Niederschriften mit Anwesenheitsliste anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen sind.

§ 13   Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

(1)     Der Verein kann nur durch Beschluss einer ausdrücklich zu diesem Zweck mit einer Frist von vier Wochen einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

(2)     Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(3)     Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines steuerbegünstigten Zwecks fällt sein Vermögen an den Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Sachsen e. V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 14   Inkrafttreten

(1)     Diese Satzung tritt mit ihrer Beschlussfassung und der Zustimmung des Landesverbandes in Kraft.

 

Dresden, den 14.12.2013

Unterschriften von mindestens sieben Mitgliedern, die an der Gründung des Vereins teilgenommen haben.

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